Wir haben uns schweren Herzens, aber voller Überzeugung entschlossen, unseren aussergewöhnlich treuen und friedfertigen Hausfreund, unseren Berner Sennenhund Balou im „jungen Alter“ von nur 4 Jahren gestern Mittwoch 27. Mai 2020 von seinen Schmerzen zu erlösen. Bei Balou’s erster Operation (Kreuzbandriss) im Dezember 2019 erklärte der Tierarzt seinen Zustand aufgrund der neusten Rötgenbilder dramatisch: „Wäre Balou ein Auto, wäre er ein „Totalschaden“ (O-Ton) und wir müssten ihn sofort aus dem Verkehr ziehen“. Nun hat Balou’s Fahr- bzw. Laufgestell noch einige Monate durchgehalten, seit dieser Woche ist es aber endgültig: Jede Operation würde die Probleme bloss verschieben, Balou aber extrem belasten und schmerzen. Das hat er nicht verdient… Unser menschliches Ego würde jetzt trotzig medizinisch weiterwursteln, ein Tier hingegen würde die Konsequenzen ziehen und sich verabschieden, wie wir das schon öfter erleben durften. Balou hinterliess bei vielen Menschen einen nachhaltigen Eindruck, sogar seine Tierärztin aus Hochdorf (Patrizia Eberli) war von Balou so begeistert, dass sie auf eigenen Wunsch nach Willisau fuhr, damit Balou in seiner gewohnten und geliebten Umgebung sterben durfte.

Mit dem heutigen Tag endet auch der Balou-Blog. Weil wir 52 Monate mit Balou zusammen durchs Leben kurvten, erinnern nun 52 Einzelbilder, unterteilt in 4 Blogbeiträge (4 Jahre), an ein unglaublich gelassenes, fried- und freudvolles Wesen – TSCHÜSS BALOU und tausend Dank!

Erste Begegnung mit Balou auf einem Bauernhof in Morschach/SZ – die Wahl fiel einfach: Balou legte Esther ein rotes Herz vor die Füsse. Wer könnte dazu NEIN sagen?

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